Bodenuntersuchungen der 8. Klasse im Schulgarten

Welch außerordentlich große Bedeutung unser Boden als Lebensgrundlage hat, damit befasste sich im Juli die 8. Klasse in einer „Outdoor-Schulstunde“ im Schulgarten. Anschaulich und mit vielen praktischen Versuchen vermittelte Joachim Schröpfer unter der Assistenz von Anita und Günter Haub interessante und eindrucksvolle Erkenntnisse zum Thema „Boden“. So wurden z. B. die Sickergeschwindigkeit, das Wasserspeichervermögen und die Filter- und Kapillarfunktion verschiedener Böden untersucht und Schlämmproben gemacht. Auch mit dem Aufbau des Bodens beschäftigten sich die Achtklässler. Besonders augenfällig wurden die verschiedenen Gefährdungen des Bodens, z. B. durch Erosion, dargestellt. So verging die Zeit wie im Flug. Das schöne Wetter lud dazu ein, sich den Schulgarten wieder einmal etwas näher anzusehen, interessante Neuigkeiten zu entdecken und ein paar „Kostproben“ des angebauten Obsts und Gemüses „mitzunehmen“. Dem Dank der Achtklässler für diese außergewöhnliche Schulstunde schloss sich auch Schulleiterin Helfrich an. Sie bedauerte besonders, dass dies bis auf weiteres leider die letzte Unterrichtseinheit zu diesem Thema im Schulgarten war. Regelmäßig hatte Joachim Schröpfer in den vergangenen Jahren diese Veranstaltung für die jeweilige 8. Klasse angeboten. Wegen des „Umzugs“ der Mittelschule nach Münnerstadt kann dieses lehrreiche und interessante Angebot nun nicht mehr genutzt werden.

So geht an dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön vonseiten der Schule an den Obst- und Gartenbauverein Nüdlingen für alle bisherige Unterstützung bei der Umwelterziehung - verbunden mit der Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit.

 
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Besuch der Nüdlinger Mittelschule am Spornwiesenweiher mit dem Bund Naturschutz

Im Rahmen des vom Bayerischen Naturschutzfonds finanzierten Umweltbildungsprojektes zu Amphibien konnten die 5. und 6. Klassen der Mittelschule Nüdlingen einen erlebnisreichen Tag am Spornwiesenweiher im Peterwald bei Bad Kissingen verbringen.

BN-Ehrenvorsitzender Ulf Zeidler, der 2009 zusammen mit dem Forstbetrieb Bad Brückenau den Teich entlandete, führte die Gruppe mit vielen Erklärungen, aber auch viel Zeit für eigene Erkundungen rund um die Weiher.

Elisabeth Assmann von der Geschäftsstelle des BUND bedankt sich bei den Lehrerinnen und Schülern, die sich im Unterricht und in ihrer Freizeit für den Naturschutz engagieren.

Als Dankeschön bietet die BN-Kreisgruppe den Schulklassen Führungen zu den Teichen bei Waizenbach, Spornwiesenweiher und Oberbach an. Denn dort sehen die Schüler ganz konkret, was mit ihrem für den BN gesammelten Geld passiert.“Artenschutz und Umweltbildung, die man am eigenen Leib spürt, vergisst man nicht so schnell,“ so Zeidler.  Am Spornwiesenweiher durften sie nach Molchen, Wasserbienen, Wasserläufern, Moderlieschen und Fröschen suchen und Libellen und Schmetterlinge beobachten. Etliche Hüpferlinge und Molchlarven begeisterten die Kinder. Etwas ganz Besonderes hatte Ulf Zeidler dabei: Eine Stabwanze. Auch in den Höhlen der Bäume und in den Nistkästen war Interessantes zu finden: So gab es eine kleine Gruppe von Fransenfledermäusen im Nistkasten. Auch das Totholz am Boden ist ein wichtiger Lebensraum für Amphibien. Viel zu kurz erschien vielen die Zeit im Wald und am Wasser, bevor sie wieder zu ihrem Bus in Kleinbrach wanderten.

 

 

Präsentaion der Ergebnisse aus unserer Projektarbeit zum Thema "Plastik-Fluch oder Segen?" am 30.03.2017

 

Weidenstecken der Klassen 4 und 6

Die Klassen 4a und 4b sowie die 6. Klasse haben am Montag den 20.03.2017 bei der Renaturierung des Nudel- und Mehlbaches geholfen, indem sie gemeinsam mit Helfern des Bund Naturschutzes sowie Frau und Herrn Hein Weiden am Bachufer gesteckt haben.

Bachexkursion der vierten Klassen

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts untersuchten die Schüler der vierten Klasse am 13.10.16 das Wasser am Nudelbach.

Mit Frau Gögelein vom "Haus der schwarzen Berge" in Oberbach trafen wir uns am Bach in der Nähe der Nüdlinger Kläranlage. Zunächst erfuhren die Kinder mittels Rätsel, welche Tiere in einem Bach leben. Anschließend wurden die Kleinstlebewesen und ihre Erkennungsmerkmale besprochen. Nach dem theoretischen Teil durften sich die Kinder als Forscher versuchen. Mit Hilfe von Becherlupen und Pinseln suchten sie im Bach nach Kleintieren. Im Anschluss wurden die Lebewesen bestimmt und wieder fachgemäß zurück ins Wasser gebracht.

Aufgrund des doch schon herbstlichen Wetters wurde die Auswertung im Klassenzimmer beendet. Hier erfuhren die Schüler mehr über die Wasserqualität und welche Tiere sich bei guter bzw. schlechter Qualität finden lassen. Durch das neue Wissen kamen die Schüler zu dem Ergebnis, dass der Nudelbach eine gute Wasserqualität besitzt.

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Bild 1: Die Kinder werden mit Becherlupe und Pinsel ausgestattet.
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Bild 2: Der Bach wird erforscht.
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Bild 3: Die gefundenen Lebewesen werden anschließend bestimmt.
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Bild 4: Bachflohkrebse wurden entdeckt.

Der Lebenskreis eines Nachtpfauenauges

(Projekt der 5. Klasse)

Zum dritten Mal beteiligte sich eine Klasse an der Aufzucht der Raupen von Nachtpfauenaugen. Aus den Puppen des Vorjahres schlüpfen im April kleine Raupen. Diese werden gefüttert und versorgt, bis sie sich nach etwa 6 Wochen zu großen Raupen entwickelt haben, die sich wieder verpuppen und auf das nächste Frühjahr warten.

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